Als wir 2016 den gemeinnützigen Verein fairMATCHING gegründet haben, um Menschen mit Flucht und Migrationshintergrund bei der Arbeitssuche zu begleiten, war das wie ein Sprung ins kalte Wasser. Auch, weil wir kein vorgefertigtes Konzept über diese Ausnahmesituation stülpen wollten.
Heute wissen wir aus eigener Erfahrung, wie viral Wertschätzung und Augenhöhe sind. Dabei nehmen wir in unserer Arbeit nicht nur die Kompetenzen, Interessen und Bedürfnisse der Bewerber ernst, sondern auch die Bedarfe der Unternehmen. Diese Achtsamkeit in beide Richtungen erzeugt nicht nur Transparenz und Praxisnähe, sondern auch Vertrauen. Von einem fairen MATCHING haben alle etwas: Die neu zu uns kommenden Menschen, die Unternehmen und wir als Teil der Gesellschaft, weil es der Anfang ist von tragfähigen Beziehungen.
Weil wir dabei programmatisch über den Tellerrand hinausschauen, haben wir 2021 die matchBOX entwickelt – einen Raum, in dem wir vom Reden ins Tun gehen. Einen Raum, der von allen mitgestaltbar ist. Einen Raum, in dem sich ökonomische und soziale Innovationen die Hand geben sollen.
"Nur wenn wir lernen zuzuhören, werden sich neue Türen öffnen."